Golftrolleys in der Golf-Halle

Aufgrund der Wetterverhältnisse ist das Golfspielen im Winter auf den Outdoor-Golfplätzen kaum möglich. Regen weicht den Rasen auf. Liegt Schnee, lässt es sich ebenfalls nicht spielen. Die perfekte Alternative für alle Golfspieler, die auch in den Wintermonaten nicht auf ihren Golfsport verzichten möchten, sind Golf-Hallen, auch als Indoor-Golf bezeichnet. Da auch in der Golf-Halle die Golftasche inklusive Schlägersatz unverzichtbar ist, wird auch hier ein Golftrolley benötigt. Golftrolleys in der Golf-Halle? Aber sicher, es muss ja kein elektrischer Trolley sein. Da in der Golfhalle keine Steigungen und Unebenheiten zu bewältigen sind, reicht ein unmotorisierter Golftrolley aus. Golfschläger, Golfbälle, Getränke und Verpflegung finden in einem unmotorisierten Golftrolley ihren Platz. Golftrolleys in der Golfhalle können zweirädrig hinterhergezogen oder aber, in der immer populärer werdenden Ausführung, als dreirädriger Golftrolley vor sich hergeschoben werden.

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Golfschläger Arten – Jigger, Pitching Niblick oder Lofting Iron (Wedge)

Bei den drei Bezeichnungen Jigger, Pitching Niblick und Lofting Iron (Wedge) handelt es sich keineswegs um drei verschiedene Schläger, sondern um einen einzigen Golfschläger. Als Jigger bezeichnete man früher einen sehr kurzschaftigen Hickoryschläger. Mit dem Jigger wurde aus der Nähe des Grüns gespielt. Man bezeichnete den Jigger auch als Lofting Iron oder Pitching Niblick. Die Namen des Schlägers stammen noch aus der Hickory-Ära. Niblicks gab es in ganz verschiedenen Ausführungen. Einige hatten einen extrem kleinen Schlägerkopf, andere einen Kopf mit bis zu 20cm Durchmesser. Heute werden alle Namen unter dem Begriff Wedge zusammen gefasst.

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Golfschläger Arten – der Putter

Der Putter ist der wichtigste Golfschläger im Golfbag, denn mit keinem anderen Schläger werden so viele Schläge ausgeführt. Die Vorlieben zum Putter sind dabei sehr unterschiedlich, denn während der eine Spieler viele verschiedene Putter sammelt, spielt der andere Golfer jahrelang mit nur einem Putter. Der Golfschläger wird zum Einlochen verwendet. Das sind im Durchschnitt zwei Schläge pro Loch und damit kommt der Putter 36mal zum Einsatz. Das sind rund 40% aller Schläge während einer Runde Golfspielen. Da mit dem Putter nur sehr langsam geschlagen wird, sind viele verschiedene Bauformen möglich. Jahr für Jahr werden neue Schläger entworfen, die bisweilen auch besondere optische Akzente aufweisen. Der Loft des Putters liegt zwischen 0 und 4 Grad, die Schaftlänge zwischen 30 und 48 Zoll. Nicht selten hat der Putter über Sieg und Niederlage im Golfspiel entschieden. Beim Kauf des Putters sollte man sich in jedem Fall ausreichend Zeit lassen und sich auch nicht scheuen zwei oder drei Modelle zu kaufen und längerfristig auf dem Golfplatz auszuprobieren.

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Golfschläger Arten – der Play Club (Driver)

Jede Golfbahn hat ihre eigene Charakteristik und ihre eigene Länge. Schlagweite und Flugbahn müssen beim Abschlag entsprechend angepasst werden. Das geschieht zum einen über die unterschiedlichen Schlagbewegungen und zum anderen über die Schlagtechniken. Aber auch die Auswahl des Golfschlägers ist entscheidend für das Golfspiel. Für ein Profi-Golfturnier dürfen maximal 14 Schläger gespielt werden. Private Golfspieler haben keine feste Anzahl, hier kann der Golfspieler selbst entscheiden, wie viele Golfschläger er auf den Platz mitnimmt. Der längste Schläger ist der Play Club (Driver). Mit dem Driver kann die größte Weite und eine höhere Ballgeschwindigkeit erreicht werden. Was ist bei der Auswahl des Drivers zu beachten und eignet sich der Golfschläger auch für Anfänger?

Der Driver für den Freizeitgolfer?

Eigentlich braucht der Freizeitgolfer den Driver nicht, denn der Golfschläger ist nicht ganz einfach zu spielen. Entscheidet sich der Freizeitgolfer dennoch für einen Play Club (Driver) sollte der Loft nicht zu steil ausgewählt werden. Eine häufige Fehleinschätzung ist das Gleichsetzen des Lofts mit der Flugweite des Golfballes. Der Loft des Golfschlägers muss zur persönlichen Schwunggeschwindigkeit passen. Der Driver ist grundsätzlich für lange Flugbahnen konzipiert. Um eine möglichst große Weite zu erreichen, muss der Golfball jedoch erst an Höhe gewinnen. Stimmt der persönliche Schwung beim Abschlag jedoch nicht mit dem Golfschläger überein, wird diese Höhe nicht erreicht. Grundsätzlich gilt bei der Auswahl des Play Club (Driver): je geringer die Schwunggeschwindigkeit, umso höher sollte der Loftwinkel sein. Für einen weichen Abschlag empfiehlt sich ein Loft mit 13-15 Grad. Für einen schnellen Schwung wird ein Loft mit 10,5 Grad empfohlen. Für Freizeitgolfer sind Driver mit einstelligen Lofts nicht geeignet.

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Golfschläger Arten – der Spoon (Holz 3)

Die Bezeichnung „Spoon“ für den Golfschläger Holz 3 ist eine alte Bezeichnung, die so heute kaum noch verwendet wird. Entstanden ist der Begriff „Spoon“ aus der leicht konkaven Wölbung der Schlagfläche, die einem Löffel ähnlich sieht. Heute spricht man eigentlich nur noch vom Holz 3. Golfschläger aus Holz werden für den Abschlag oder Schlag aus halbhohem Gras verwendet, wenn eine größere Distanz geschlagen werden soll. Viele Golfspieler spielen auf dem Grün lieber einen Golfschläger aus Holz statt eines Eisens. Die weiten Grünflächen auf dem Golfplatz werden Fairway genannt. Hieraus leitet sich auch die Bezeichnung Fairway Hölzer ab, die alle klassischen Hölzer zusammenfasst, die auf dem Grün gespielt werden. Der Spoon (Holz 3) erreicht nicht unbedingt die Weite eines Drivers, ist aber etwas einfacher zu spielen und wird deshalb von Freizeitgolfern gegenüber dem Driver häufig bevorzugt.

Loft und Schaft beim Fairway Schläger

Das klassische Holz 3 hat einen 15-16 Grad Loft. Der Golfspieler sollte bei diesem Loft eine recht hohe Schwunggeschwindigkeit erreichen, die benötigt wird, um die Distanz zu überwinden. Golfspielerinnen und Golfspieler mit einer etwas langsameren Schwunggeschwindigkeit wählen stattdessen das Holz 5 mit einem 18 Grad Loft oder das Holz 7 mit einem 21 Grad Loft. Bezeichnend für den Spoon (Holz 3) ist die breite und flache Schlagfläche, die eine gute Kontrolle des Ballfluges ermöglicht. Erfahrene Golfspieler nutzen Golfschläger mit einer höheren Schlagfläche, die eine noch bessere Kontrolle über den Ballflug erlauben, aber schwerer zu spielen sind. Der Schaft des Fairway Schlägers besteht heute überwiegend aus Graphit. Dem Stahlschaft wird zwar eine höhere Genauigkeit zugeschrieben, da es aber beim Fairway Schläger eher auf die Weite ankommt, sind Graphitschäfte zu bevorzugen.

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Golfschläger Arten – der Brassie (Holz 2)

In unserer Ratgeberreihe „Golfschläger Arten“ stellen wir hier den Brassie (Holz 2) vor. Es ist nicht möglich, mit nur einem Schläger die komplette Runde auf dem Golfplatz zu spielen. Jeder Golfer entwickelt mit der Zeit seinen ganz eigenen Stil und wählt dementsprechend passende Golfschläger aus. Für den Freizeitgolfer reicht eine eher kleinere Auswahl Golfschläger, während der Profigolfer bis zu 14 Golfschläger spielen darf. Der Brassie (Holz 2) ist ein Golfschläger, der heute kaum noch gespielt wird. Abgelöst wurde das Holz 2 durch den Driver, da der Brassie für Anfänger nur sehr schwer zu spielen war. Allerdings eignet sich auch der Driver nur bedingt für Anfänger. Golfschläger mit der Bezeichnung Holz, werden für Abschläge benutzt, die über große Distanzen gehen. Ähnlich wie beim Driver gilt auch für das Holz 2, bei der Wahl des Golfschlägers sollte der Loft nicht zu steil ausgewählt werden.

Das Holz 2 als Alternative zum Driver

Der Driver eignet sich nur bedingt für Hobbygolfer. Als Alternative kann das Holz 2 ausgewählt werden. Es erreicht nicht unbedingt die Weite des Drivers, lässt sich aber leichter spielen. Mit dem richtigen Schwung erreicht aber auch das Holz 2 eine Weite von bis zu 200 Metern. Gespielt wird das Holz 2 über große Distanzen auf dem Fairway und wird meist gegenüber einem Eisenschläger bevorzugt, da das Holz 2 ein geringeres Gewicht aufweist. Wie oben bereits kurz erwähnt, sollte der Loft nicht zu steil ausgewählt werden. Je steiler der Loft, eine umso stärkere Präzision und Schwunggeschwindigkeit ist notwendig, um die Distanz zu erreichen. Ein Loft mit unter 15 Grad lässt sich meist präziser und genauer spielen.

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Golfschläger Arten – der Niblick (Eisen 9)

Der Begriff Niblick ist eine alte Bezeichnung für das Eisen 9, wie der Golfschläger heute genannt wird. Der Niblick (Eisen 9) ist ein hölzerner Schläger mit einem kurzen Kopf. Bezeichnend für den Niblick ist das steile Loft. Der Niblick (Eisen 9) schließt die Serie der Eisenschläger ab und ist das kürzeste Eisen. Mit einem Loft von etwa 40 Grad lässt sich der Ball zwischen 120 bis 135 Meter spielen. Je nach Können des Golfspielers und den Wetterverhältnissen sind auch bis zu 140m möglich. Meist wird für die Distanz über 140 Metern aber eher das Eisen 8 gewählt. Der Niblick (Eisen 9) gehört in jedes Golfbag, das meist aus einem 12-teiligen Satz aus Driver, Holz 3 und 5, Eisen 4 bis 9, Sandwedge, Pitching, Wedge und Putter besteht. Das 12-teilige Golfschläger-Set reicht für den Freizeitgolfer durchaus aus. Golfprofis bestücken ihr Golfbag mit 14 Golfschlägern, der maximal erlaubten Anzahl Golfschläger.

Eisen 9 Loft und Schaft

Der Loft beschreibt bei einem Golfschläger den Neigungswinkel der Schlagfläche. Nun ist aber nicht allein der Loft ausschlaggebend für die Flugweite des Golfballes, sondern auch die Schwunggeschwindigkeit des Golfspielers. Man kann mait einem Eisen 9 nur 60 Meter spielen, aber genauso auch bis zu 135 Meter. Der durchschnittlich schnell schwingende Golfspieler erreicht die maximale Weite mit einem Eisen 9 nur mit einem vollen Schwung. Die Schwunggeschwindigkeit spielt aber auch bei der Auswahl des Schafts eine wichtige Rolle. Da Golfspielerinnen in der Regel eine geringere Schwunggeschwindigkeit erreichen als der Golfspieler, wird ein weicherer und kürzerer Schaft empfohlen. Für den Golfspieler hingegen empfiehlt sich ein mittelsteifer Schaft. Aber auch das sind nur Empfehlungen, denn es kann durchaus vorkommen, dass eine Spielerin die gleiche Schwunggeschwindigkeit wie ihr Mitspieler erreicht.

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Golfschläger Arten – der Lofter (Eisen 8)

Der Lofter, das Eisen 8, ist der längere, der beiden kurzen Eisenschläger. Als kurze Eisen werden die Eisen 8 und 9 bezeichnet. Sie schließen die Gruppe der Eisenschläger ab. Interessant ist, je höher die Zahl des Eisens, desto kürzer die zu schlagende Distanz. Kann man mit einem Lofter (Eisen 8) etwa 125 bis 140 Meter weit spielen, sind es bei einem Eisen 4 etwa 160 bis 185 Meter. Der Lofter (Eisen 8) hat einen Loft von 38 bis 40 Grad. Die Distanz von etwa 140 Metern wird erreicht, wenn es ein kurzes Loch zu spielen gilt. Das kann ein Par 3-Loch sein oder ein 4-Par Loch, wenn bis zur Fahne nur noch 125 oder 130 Meter fehlen.

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Golfschläger Arten – der Mashie Niblick (Eisen 7)

Wie der Name schon verrät, liegt der Golfschläger Mashie Niblick zwischen dem Mashie und dem Niblick. Heute verwendet kaum noch jemand den Namen Mashie Niblick. Stattdessen hat auch dieser Eisenschläger eine Nummer bekommen, die Nummer 7. Der Mashie Niblick ist für das Pitching und das Chipping geeignet. Erhältlich sind verschiedene Formen und Größen des Schlägers. Die Grundkopfform des Mashie Niblick (Eisen 7) ist eiförmig. Nachfolgend weitere Informationen zum Mashie Niblick (Eisen 7) und seinen Eigenschaften.

Das kürzeste der mittleren Eisen

Das Eisen 7 ist das kürzeste der mittleren Eisen und hat einen Loftgrad von 34 bis 36. Bei guten Wetterverhältnissen, bzw. Windverhältnissen, eignet sich das Eisen 7 für eine Distanz über etwa 130 bis 155 Meter. Im Vergleich dazu kann man mit dem längsten der mittleren Eisen, dem Eisen 5, etwa 150 bis 180 Meter spielen. Da die mittleren Eisen in ihrer Länge relativ nah beieinander liegen, ist es gar nicht immer so einfach zu entscheiden, welches Eisen jetzt gespielt werden soll. Das Eisen 7 lässt sich auch im Rough gut spielen und gehört zu den Eisen im Golfbag, die relativ häufig gespielt werden. Merkmale aller Eisen, die Schlagflächen sind groß und die Gewichte im Schlägerkopf relativ weit hinten, unten und seitlich angeordnet. Damit verzeiht das Eisen auch mal kleine Ungenauigkeiten beim Abschlag und der Ball fliegt trotzdem weit und gerade.

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Golfschläger Arten – der Spade Mashie (Eisen 6)

Und noch ein Golfschläger in unserer Reihe Golfschläger Arten, der einen schönen Namen hatte und heute nur noch Eisen 6 genannt wird. Der Spade Mashie (Eisen 6) wurde für den Abschlag aus Laub oder höherem Gras konzipiert und ist an seiner hohen Form des Schlägerkopfes zu erkennen. Mit der speziellen Form des Schlägerkopfes sollte verhindert werden, dass man den Ball auf dem Laub oder höheren Gras nicht traf. Der Spade Mashie (Eisen 6) ist durch den großen Schlägerkopf relativ schwer und nicht ganz einfach zu spielen. Er zählt noch als mittleres Eisen für mittelweite Schläge und schließt die Serie der mittleren Eisen, die von 4 bis 6 reichen, ab.

Reichweite bis 165 Meter

Das Eisen 6 mit einem Loftgrad zwischen 30 und 32 wird gespielt, wenn die Distanz zum Grün überschaubar ist. Bei guten Voraussetzungen können bis zu 165 Meter gespielt werden. Ein Holzschläger schafft diese Länge nicht. Eisen sind in den Distanzen zwischen 150 und 200 Metern weit effektiver und leichter spielbar. Eine Alternative wären noch Eisen Hybrid Schläger, die wir später noch etwas genauer vorstellen. Die Auswahl zwischen den Eisen 4, 5 und 6 ist auf dem Golfplatz nicht immer ganz einfach zu treffen, denn die Länge der Schläger unterscheidet sich nur um etwa 15 Meter. Schafft man mit dem Eisen 5 etwa 175 Meter, sind es beim Eisen 7 etwa 155 Meter. Meist entscheiden die Wetterverhältnisse über die Wahl des Eisens, in erster Linie der Wind. Eine kleine Böe und schon verändert sich die Flugrichtung des Balls. Da alle genannten Eisen in einem Golfbag vorhanden sein sollten, wird die Auswahl spontan auf dem Platz getroffen.

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